Haselmaus

Haselmaus

Die Haselmaus – ein Nützling, der gar keine Maus ist

Der Name Haselmaus beschreibt diesen Nützling nicht wirklich. Denn sie gehört nicht zu den Mäusen, sondern zu der Familie der Bilche. Die Haselmaus ist ein nachtaktives Nagetier: Das niedliche Tier hat eine Größe von nur 7 cm und einen nicht viel kürzeren buschigen Schwanz, den es beim Klettern zum Balancieren einsetzt. Es ist ein Leichtgewicht mit 15 – 40 g und schaut aus großen schwarzen Knopfaugen in die Welt. Sein weiches Fell ist orangebraun.

Haselmäuse halten sich sehr gern in Hecken und Sträuchern auf, wenn sie ihren Weg in einen Garten gefunden haben. Sie ernähren sich von Knospen, Samen, Pollen und Insekten und sind auf keinen Fall – trotz des Namens – als Schädling zu betrachten. Sie haben es vielmehr sogar geschafft, zum Wildtier des Jahres 2017 gewählt zu werden. Da die kleinen Nagetiere in vielen Gegenden gefährdet und in manchen vom Aussterben bedroht sind, stehen sie unter einem besonderen Schutz. 

Auch wenn man die niedlichen Tiere nur selten wird beobachten können, wie sie mit größtem Geschick in den Pflanzen klettern, kann man sich auf jeden Fall freuen, wenn sie sich im eigenen Garten angesiedelt haben. Denn da wo sie sind, finden sich meistens auch zahlreiche andere Gartennützlinge. Und die Artenvielfalt fördert die Natur. 

Geschützt

Keine Maus und in vielen Gegenden bedroht - Die Haselmaus gilt als schützenswerte Art und ist kein Schädling.