Geprüft!

 Allgemeine Informationen

Grundlage für unsere Arbeit ist unsere innere Überzeugung, Lebensmittel und unser Umfeld vor Schädlingen sowie der Übertragung von Krankheiten und Kontamination durch schädlingsbedingte Verunreinigungen zu schützen.

Dieser Schutz wird in zunehmendem Maße durch verschiedene Gesetze, Regeln und Normen fixiert und für Jedermann verbindlich festgeschrieben.

Alle von uns erbrachten Leistungen werden nach HACCP-Richtlinien (Hazard Analysis and Critical Control Point) der DIN EN ISO 9001 und den geltenden Gesetzen durchgeführt.  Zu diesen gehören:

§ Biocid-Richtlinien

§ Technische Regeln und Normen der Schädlingsbekämpfung (TRNS)

§ Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS 514 + TRGS 523)

§ Lebensmittelhygieneverordnung (LMHV)

§ Risikominderungsmaßnahmen (RMM)

§ Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)

§ Tierschutzgesetz (TierSchG)

§ Artenschutz

Um eine Kontamination gemäß Punkt 3 LMHV zu verhindern sowie die Forderung nach der Errichtung eines Verfahrens gemäß HACCP-Grundsätzen zu erfüllen, sind folgende Gesichtspunkte zu berücksichtigen. 

Die Lebensmittelherstellung hat im Einklang mit dem System der „Good Manufacturing Practice“ (GMP) / „Guten Herstellungspraxis“ (GHP) zu erfolgen. 

„So sind beispielsweise Verunreinigungen aufzudecken und zu beseitigen bzw. bereits im  Vorwege zu vermeiden: Dabei können Verunreinigungen entstehen durch Bakterien, Schmutz, Staub, Gerüche, Gase, Dämpfe, Schädlinge, Abfälle, Abwasser, Reinigungsmittelreste und weitere Beeinträchtigungen.“ 

Wie kommt es zu  Verunreinigungen von Lebensmitteln?

Die von Schadorganismen verursachten Verunreinigungen von Lebensmitteln geschehen auf aktivem und passivem Wege. 

aktivem Weg

  • Fraßschäden an Lebensmitteln
  • Fraßschäden an elektrischen Anlagen
  • Beeinflussung von Messergebnissen
  • Einschleppung durch z. B. befallene Warenlieferungen
  • Vermehrung
  • Verbreitung von Mikroorganismen als Vektoren 

passivem Weg

  • Kontakt mit Produktionsmitteln (Arbeitstische, Aufbewahrungsbehälter etc.)
  • Absetzen von Fäkalien (Kot, Urin etc.)
  • Tote oder Teile von toten Tieren
  • Witterungseinflüsse (Kontamination bei Produktwegen über den Außenbereich, straßenoffene Bereiche)
  • ungeeignete Behandlungs- und Zubereitungsverfahren (keine bzw. ungeeignete Trennung zwischen reinen und unreinen Zubereitungsbereichen, gekreuzte Warenwege) 

 

Im Rahmen der Qualitätssicherung bieten wir verschiedene Leistungen an: 

Vor Beginn der Arbeiten erfolgt eine Betriebsbegehung. Es werden sämtliche vereinbarten Bereiche inspiziert und entschieden, welche prophylaktischen Maßnahmen getroffen werden sowie welche Nachweis- und Bekämpfungssysteme zur Anwendung kommen. Diese Inspektion beinhaltet die Risikobewertung des Unternehmens sowie des Standortes und dient als Grundlage des Vertragsangebotes und der späteren Arbeiten. 

Nach Vertragsschluss erfolgt als erste Maßnahme eine Grundbehandlung. Hierbei werden bei Akutbefall Bekämpfungsmaßnahmen durchgeführt und sämtliche Monitore (Köderstationen), Nachweis- und Bekämpfungssysteme installiert. Es werden Bekämpfungs- und Belegungspläne erstellt und sämtliche Unterlagen dem Kunden im Dokumentationsordner überreicht. 

Ca. 3 – 4 Wochen nach der Einrichtung des Monitoringsystems erfolgt eine Nachinspektion durch den Techniker. 

Die im Servicevertrag fixierten Behandlungen/ Inspektionen werden in regelmäßigen Abständen in den definierten Schutzbereichen durchgeführt. Bei Befallsfeststellung vertraglich vereinbarter Zielorganismen/ Schädlinge werden sofort geeignete Maßnahmen ergriffen. Bei Befallsfeststellung nicht vertraglich vereinbarter Zielorganismen werden Ihnen entsprechende Lösungsvorschläge unterbreitet und nach Absprache durchgeführt.